Anderthalb Jahre habe ich auf meinem ersten Instamatic-Film Fotos gesammelt. Fünfundzwanzig stück sind dabei herausgekommen. Eine Auswahl aus diesen entstandenen Bildern will ich euch zeigen. Die Kodak Instamatic 133-X ist eine kleine Kompakt-Kamera von 1970. An den Film bin ich wohl unwissentlich aus Glück gekommen. Der Angestellte des Labors, bei dem ich ihn abgab hat direkt gefragt, wo ich denn den Film noch her hätte. Agfa, der letzte Hersteller dieser speziellen Kassettefilme hat 2007 die Produktion eingestellt – Kodak selbst schon sieben Jahre früher.

Ich hatte keine Ahnung mit welchem Licht die Kamera oder der Film klar kommen. Mit welchen Schattenbegebenheiten sie sich verträgt. Also habe ich über ein Jahr immer wieder bedacht (manchmal auch unbedacht) mit einem nostalgischen „ritsch-ratsch“-Geräusch den Film von einer Seite der Kassette auf die andere gezogen und mit einem dezenten „Klack“ ausgelöst. Unspektakulär und anfangs etwas ernüchternd. Nungut. Es ist ja auch keine Spiegelreflex. Aber man lernt die kleine Kamera zu schätzen.

Die Ergebnisse sind, der langen Zeit entsprechend, unterschiedlich ausgefallen. Leider wurde beim Scan (in einem externen Labor) manchmal ein Stück vom oberen und unteren Rand abgeschnitten. Mein Wunsch an die Firma war, die Bilder gänzlich unbearbeitet zu lassen. Diesen Wunsch haben sie mir, bis auf diese kleinen Anschnitte, erfüllt. Und auch ich habe an den Bildern nichts mehr verändert. Sie sind wie sie sind. Analog.

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