Aachen Ostviertel im Ausnahmezustand


Schon lange war er angekündigt und zugelassen, gestern wurde er wieder verboten und dann doch wieder erlaubt. Die Rede ist vom heutigen Nazi-Aufmarsch in Aachen.

Schon um 7 Uhr startete die Polizei mit dem Aufbau der Absperrungen und dem Aufstellen der Beamten. Schätzungsweise 70 Einsatzfahrzeuge (Tendenz aufwärts) und entsprechend viele Polizisten postierten sich am Bahnhof Rothe Erde im Aachener Ostviertel.

Die Präsenz war enorm und der gesamte Adalbertsteinweg war bis zur Josefskirche gesperrt.
Fahrzeuge die noch am Bahnhof parkten wurden abgeschleppt um eventuelle Schäden zu verhindern und um Platz für die Fahrzeuge der Polizei zu schaffen. Überall waren grüne und blaue Männer und Frauen zu sehen, die die weißen Helme an ihren Hüften hängen hatten. Ein beeindruckendes Bild.
Mit über einer Stunde Verspätung kamen gegen halb zwei die rechten Demonstranten am Bahnhof an und ließen mindestens eine weitere Stunde verstreichen bis sie zur Baustelle einer neuen Moschee zogen.
Aachens Antifa und vor allem aber auch die Bewohner der Stadt zeigten Präsenz und schleuderten den Nazis in Sprechchören Parolen entgegen. Und hierbei spreche ich nicht nur von Jugendlichen. Nein, auch Männer und Frauen jenseits der 50 und ich meine sogar 70 blieben nicht stumm.
Natürlich konnte ich meinen Auslösefinger hierbei nicht ruhig halten und habe ein paar Fotos geschossen. Da man an die rechten Demonstranten nicht nah heran kam mussten die Beamten der Polizei oder linke Gegendemonstranten herhalten. Außerdem muss man ihnen ja nicht unnötig viel Aufmerksamkeit zukommen lassen ;)
Leider versagt mein Teleobjektiv mehr und mehr und es sind viele unscharfe Bilder entstanden. Hier meine Auswahl:

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