Frank Carter at Studio @ Webster Hall, New York

Back in 2017 when I visited New York City, I got the chance to see and hear Frank Carter & The Rattlesnakes at the Studio@Webster Hall. I didn’t know them before. But I’ve seen the support band Royal Republic about 9 years earlier. The bouncer told me that the concert was sold out. So I shot Royal Republic a message, asking if there was a chance for me to get in somehow. They replied the next morning that they are sorry they didn’t read my message soon enough. Of course they were to busy half an hour before the show.

Buuut anyways. Turns out there was another venue at the Webster Hall that night, which really was sold out. Frank Carter wasn’t. So I went in there with no problems, met some nice guys from Dresden at the doors and had a fantastic evening. To my surprise in the US it’s no problem to take your professional DSLR to venues like this. I had my backpack filled with camera gear, different lenses whatsoever. Same thing a week earlier at the Kikagaku Moyo show at Johnny Brenda’s in Philly. Some guy even filmed the whole thing on a tripod. This is just perfect and something you can only dream about in Germany. So I took my 5D Mark II with the Sigma 35mm lens and went straight into the moshpit getting some cool shots along with some bruises. What an incredible show it was. Oh my. I almost felt like singing along though I didn’t know a single song by Frank Carter. They are so full of energy on stage and just make you want to be a part of that moving and moshing organism in front of the stage.

This was my third time in the USA and this night was the last one of my three-week trip to Vegas, Philly and New York. It was also the last time for me to visit the USA for a long time probably, since the company which I was working and traveling for had been sold shortly after. So I made the most of it and had a great time. This was also the night I met Gloria and her boyfriend at the merchandise. We took some shots that night, too.

Seattle 2016

Nachdem mein erster Trip in die USA fünf Monate zurücklag, ging es im Oktober 2016 relativ spontan für eine Woche wieder in die USA. Diesmal in den schönen Nordwesten nach Seattle – die Geburtsstadt von Nirvana. Neben Workshops, Präsentieren und Networking für fayteq auf der Adobe Video World, blieb ein bisschen Zeit, die Stadt zu erkunden.

 

Space Needle, Seattle, USA 2016

 

Mein Kumpel Kevin Johnston, den ich im Sommer auf seiner Tour in Deutschland kennengelernt hatte, stellte für mich den Kontakt zu seiner Freundin Debbie in Seattle her. Sie zeigte mir die Gegend rund um den Pike Place Market. Wir schlenderten über den historischen Public Market, aßen Grilled Cheese Sandwiches, liefen durch die umliegenden Straßen und Gassen und redeten. Zwischendrin hielt ich meine Eindrücke mit meiner Kamera fest.

 

Public Market Center, Seattle, USA 2016

Farmers Market, Seattle, USA 2016

Seattle, USA 2016

Public Market Center, Seattle, USA 2016

“Gum Wall”, Seattle, USA 2016

 

Am Abend, ich war wieder allein unterwegs, sah ich mich nach Ladenschluss noch ein letztes Mal im Public Market um. Wo sich tagsüber noch Menschenmassen durch die Gänge schoben liegt jetzt nur noch der leichte Duft von frischem Fisch und Gewürzen in der Luft. Die frisch geputzten Edelstahloberflächen reflektieren die letzten Strahlen der untergehenden Sonne und mischen sich mit dem bunten Licht Neon-Leuchtreklamen. Eine Frau erledigt in einem mit Planen abgehängten Raum noch Papierkram und die letzten Kundinnen und Kunden streifen durch die gefliesten Gänge. Dann stießen meine Kollegen zu mir und wir genossen noch zwei, drei Bierchen im nahegelegenen Old Stove. Dann ab nach Hause – der nächste Tag würde wieder lang werden.

 

 

Old Stove Brewing Comp., Seattle, USA 2016

Curfew at Public Market, Seattle, USA 2016

Curfew at Public Market, Seattle, USA 2016

Beecher’s Handmade Cheese, Pike Place, Seattle, USA 2016

Public Market, Seattle, USA 2016

Sunset at Public Market, Seattle, USA 2016

Sunset at Public Market, Seattle, USA 2016

 

Wie schon in San Francisco verließ ich mich beim Erkunden der Stadt auf meine Füße. Zwar sehe ich so nicht so viel von der Stadt, als würde ich sie mit Bus und Bahn erfahren, kann mich aber vielmehr auf die Eindrücke um mich herum einlassen. Es ist ein anderes, langsameres Erkunden. Manchmal nervt es mich selbst, doch meistens genieße ich es. Zum Beispiel, wenn ich in Gegenden komme, in die man normalerweise nicht fahren würde.

 

 

7-Eleven, Denny Way, Seattle, USA 2016

Elephant Car Wash, Aurora Ave, Seattle, USA 2016

Aalaskan Way Viaduct, Seattle, USA 2016

Aalaskan Way Viaduct, Seattle, USA 2016

 

Als Besucher der Geburtsstadt des Grunge, fuhren Jürgen und ich zum ehemaligen Wohnhaus von Kurt Cobain, wo er 1994 dem traurigen Club der 27er beitrat. Ein ruhiger Ort ohne Touristen. Eine normale Nachbarschaft. Das Haus Umgeben von Hohen Bäumen und Hecken. Irgendwie kam ich mir hier etwas fehl am Platz vor. Trotzdem wollte ich diesen Ort unbedingt besuchen und fotografieren.

 

 

Kurt Cobain’s House, Lake Washington Blvd E, Seattle, USA 2016

Lake Washington Blvd E, Seattle, USA 2016

Lake Washington Blvd E, Seattle, USA 2016

 

An meinem letzten freien Abend machte ich noch einmal die Stadt mit meiner Kamera unsicher. Und traf dabei auf Scott. Scott ist ein, zu diesem Zeitpunkt 30-jähriger, Veteran, den ich im Central Saloon kennenlerne. Er lädt mich auf einen Whisky ein, während wir ins Gespräch kommen. Bald unterhalten wir uns mit allen Angestellten und die Getränke gehen aufs Haus. Als die Bar, in der sich schon Soundgarden, Nirvana, Alice in Chains und andere große Namen die Ehre gaben, für eine Privatveranstaltung schließt müssen wir trotz, mittlerweile etwas undeutlich gesprochener Widerworte von Scott gehen. Es ist gerade einmal 5 Uhr nachmittags. Er besteht darauf, dass wir in die nächste Bar ziehen. Ich, mein gesamtes Equipment noch auf den Rücken und zu Hause warten wahrscheinlich schon das frisch gegrillte Steak und meine Kollegen / Chefs.

 

 

Central Saloon, Seattle, USA 2017

„fuel“ (Bar), Seattle, USA 2017

„fuel“ (Bar), Seattle, USA 2017

 

Aber natürlich gehe ich noch mit. Als Scott erfolglos versucht, die Barkeeperinnen für uns zu begeistern, wird mir die Situation langsam unangenehm. Ich bestelle mir ein Uber-Taxi als Scott gerade auf dem Klo ist. Die Bedienungen zeigen Verständnis für meine Flucht. Scott kommt wieder und als ich ihm sage, dass ich jetzt leider gehen muss, wird er etwas ungehalten. Ich verlasse die Bar namens „fuel“, die in einer eher abgelegenen Straße liegt, und mache noch ein paar Fotos. Die Barkeeperinnen halten Scott in der Bar noch etwas auf und ich fahre im Taxi, leicht beschwipst, durch die Nacht zurück nach Bellevue. Es ist etwa 18:30 Uhr und zu Hause wartet das gerade gar gewordene Steak und ein kaltes Bier. Am nächsten Tag fliegen wir zurück nach Deutschland. Ein verrückter Kurztrip mit interessanten Bekanntschaften in einer interessanten Stadt.

Auch in Seattle begleiteten mich, wie schon in LA und San Francisco, meine Canon EOS 5D Mark II, das Sigma 35mm 1.4 Art und das Tamron 24-70 2.8. Sicher und bequem verpackt in meinem Vanguard Up-Rise II 48.

Las Vegas, Los Angeles, San Francisco – USA 2016

 

Las Vegas

In den zwei Jahren, die ich für und mit fayteq arbeitete, hatte ich das große Glück reisen zu dürfen. Angefangen bei Amsterdam, über Las Vegas, LA, San Francisco, Seattle, Philadelphia und zurück über New York erstreckte sich meine Reise in kurzen Abschnitten innerhalb von zwei Jahren. Den fotografischen Anfang bildet dabei meine erste USA-Reise im Jahr 2016. Sie führt mich für eine Woche nach Las Vegas, die ich größtenteils im klimatisierten Convention Center an unserem Messestand auf der NAB Show verbringe. Die Nachmittage und Abende verbringen wir irgendwo zwischen Nachbereitung, Burger essen, Entspannung im Park und einem kleinen Bisschen Sightseeing.

 

S Lamb Blvd, Las Vegas, 2016

Las Vegas, 2016

In’n’Out Burger, Las Vegas, 2016

E Twain Ave, Las Vegas, 2016

 

Die Messe geht vorbei und wir packen unsere Sachen. Mit dem Auto geht es in Richtung Westen nach Los Angeles. Die rund fünf Stunden Fahrt auf der Interstate 15 quer durch die Wüste Nevadas vergehen wie im Flug. Nach etwa eineinhalb Stunden erreichen wir unsere erste Tankstelle. Ich nutze die Gelegenheit, schnappe mir meine Kamera und erkunde für ein paar Minuten die Umgebung. Dabei fällt mir sofort „Arne’s Royal Hawaiian Motel“ auf. Es wurde 1957 eröffnet und schloss 2009 endgültig. Seitdem ist es der staubigen Wüstenluft am Rande des Death Valley überlassen. Wie gerne hätte ich hier die ein oder andere Stunde verbracht. Aber es hilft nichts, wir müssen weiter.

 

Baker, Kalifornien, USA 2016

“Arne’s Royal Hawaiian Motel”, Baker, Kalifornien, USA 2016

 

 

Nach nur etwa einer Stunde fällt uns am Straßenrand eine Werbung zwischen den anderen besonders auf. Kaffee wie in alten Zeiten heißt es da. Es ist Werbung für Peggy Sue’s 50’s Diner. Wie könnten wir so einen Laden links liegen lassen? In den niedrigen Räumen des Diners mischt sich der Duft der süßen Milchshakes und Zuckergebäcke mit dem des Filterkaffees, der ohne Pause durch die Maschinen läuft. Draußen brennt die Sonne auf die trockene Erde und im klimatisierten Diner steht die eigenwillig aromatisierte Luft.

 

“Peggy Sue’s 50’s Diner”, Yermo, Kalifornien, USA 2016

“Peggy Sue’s 50’s Diner”, Yermo, Kalifornien, USA 2016

 

Auf zur letzten Etappe. Los Angeles ist noch etwa eineinhalb Stunden entfernt. Als wir wieder Bäume und Sträucher auf den Bergen um uns herum ausmachen können ist klar, dass es bis zum Ziel nicht mehr weit ist.

 

Interstate 15, Kalifornien, USA, 2016

 

Los Angeles

In LA haben wir nur einen Geschäftstermin und können die restliche Woche an verschiedenen Stränden, in Restaurants und vor allem in der Kalifornischen Sonne verbringen. Ich erkunde zwischendurch immer wieder mit meiner Kamera die Straßen.

 

Santa Monica Pier, Los Angeles, Kalifornien, USA 2016

Los Angeles, Kalifornien, USA 2016

S La Brea Ave, Los Angeles, Kalifornien, USA 2016

Santa Monica Pier, Los Angeles, Kalifornien, USA 2016

“Japadog”, Santa Monica Pier, Los Angeles, Kalifornien, USA 2016

Los Angeles, Kalifornien, USA 2016

Ocean Ave, Los Angeles, Kalifornien, USA 2016

 

 

San Francisco / Oakland

Nachdem zwei Drittel meiner und beide Hälften der Reise der Jungs vorbei sind, steige ich in den Flieger nach San Francisco. Jürgen und André machen sich auf den Weg in Richtung Heimat. Ich habe eine Unterkunft in Oakland aufgetan. Das ist günstiger und vor allem nicht so Touristenüberlaufen. Ich laufe durch die langen, nicht enden wollenden Straßenzüge meiner Nachbarschaft und laufe dabei durch Bezirke, die meine Hosts als „sketchy“ bezeichnen.

 

Martin Luther King Jr Way, Oakland, Kalifornien, USA 2016

Martin Luther King Jr Way, Oakland, Kalifornien, USA 2016

“Temescal Alley Barber Shop”, Oakland, Kalifornien, USA 2016

San Francisco, Kalifornien, USA 2016

 

In der Nähe der Telegraph Avenue, die Berkeley und Oakland verbindet, gönne ich mir noch einen Besuch beim Barber, bevor ich einen von mehreren Tagestrips in das 20 Minuten entfernte San Francisco starte. Das Tagesticket für die historischen Cable Cars lohnt sich. Auch wenn ich einen Großteil meiner Strecken zu Fuß zurücklege und noch einmal kurz den Bus nehme.

 

San Francisco, Kalifornien, USA 2016

Golden Gate Bridge, San Francisco, Kalifornien, USA 2016

Golden Gate Bridge, San Francisco, Kalifornien, USA 2016

 

Bei einem Kaffee in der Nähe der Market Street treffe ich einen älteren Herrn. Ich spreche ihn auf sein Deutsch – Englisch Wörterbuch an und er erklärt mir, dass er Bücher mit deutschen Gedichten ins Englische übersetzt. Einfach so, weil es ihm Spaß macht. Wie man „Häuptling“ übersetze. Er käme einfach nicht drauf. Nachdem ich es ihm sage bedankt er sich freudig, packt seine Sachen und den abgegriffenen Starbucks-Becher in seine Tasche und verabschiedet sich.

 

Stranger, San Francisco, Kalifornien, USA 2016

China Town, San Francisco, Kalifornien, USA 2016

China Town, San Francisco, Kalifornien, USA 2016

China Town, San Francisco, Kalifornien, USA 2016

China Town, San Francisco, Kalifornien, USA 2016

 

Und dann neigt sich mein erster USA-Trip auch schon dem Ende. In Deutschland wartet mein bereits angebrochenes Bachelor-Semester auf mich. Für mich war das ein Abschied auf ungewisse Zeit. Denn ich wusste noch nicht, ob ich noch einmal die Chance bekommen würde, in die USA zu reisen. Aber 2016 und 2017 hielten da noch ein paar Überraschungen für mich bereit…

Und da dies hier ein Fotografie-Blog ist, möchte ich euch die technischen Details nicht vorenthalten. Ich war mit meiner treuen EOS 5D Mark II unterwegs. Als Objektive nutzte ich ausschließlich das Tamron 24-70mm 2.8, sowie das Sigma 35mm 1.4 Art. Als treuer Kamerarucksack begleitete mich der Vanguard Up-Rise 48 II.