Analoge Ausgrabungen: Jahrmarkt


Jahrmärkte haben etwas Magisches. Man betritt, mit dem Überschreiten des Eingangs, eine andere Welt, in der die Zeit teilweise stehengeblieben zu sein scheint, gleichermaßen aber in Form von lauter Musik und unzähligen Lichtern unaufhaltsam voranschreitet und einem ins Gesicht brüllt: Beachte mich.

Und wie, ja wie könnte man anders, als dieser Versuchung nicht zu widerstehen. Beachtung erfahren die Fahrgeschäfte, das bunte Treiben und die einmaligen Typen an den Fahrgeschäften, sowie die immernetten Menschen in den Süßwarenwägen von mir im Sommer 2011, in Form von Fotografie. Sowohl mit der Nikon FG, als auch mit meiner Rolleicord.

Jeweils auf Farbfilm gebannt, entfalten die Gezeigten, zwischen Lebkuchenherz, kandierten Schalenfrüchten und Stahlmonstern, eine Kraft, die von der stereotypen Ausstrahlung einiger von ihnen ausgeht, die den Geruch, die Geräusche und die Athmosphäre wieder in Erinnerung ruft.
Die Zeit scheint stehengeblieben in dieser Welt und doch ist es so… heute.

Und wie immer bei meinen analogen Fotos ist nichts bearbeitet.

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