Amy III










Dritte Serie mit Amy. Zweite Serie mit Amy im Wald. Diesmal allerdings weniger farbig, dafür mit mehr Konzentration auf das Licht. Wieder mit viel Zentralperspektive. Es tut sich gerade wieder was in meiner Fotografie, habe ich das Gefühl. Mal sehen, ob sich das in den nächsten Tagen beim #fokus16-Meetup im Bayerischen Wald bestätigt. Ich bin gespannt auf die vielen talentierten und netten Menschen die ich erstmals und zum Teil auch wieder treffen werde. Morgen früh geht es los.

Ach ja. Ich bin jetzt auch auf Instagram vertreten: instagram.com/felixbrokbals

Caro – Analog


Oh Frühling – herzlich willkommen. Abends ist es lange hell, das Wetter wechselt zwischen gleißender Sonne, Starkregenschauern, Schneeregen und Sturmböen – der April klopft deutlich an die Tür. Schön schön schön!

Ihr erinnert euch sicher noch an Caro, die ich im November letzten Jahres fotografieren durfte.
Auch sie wollte ich unbedingt in aller Ruhe auf 6×9 festhalten.
Linhof Technika 70 auf Ilford XP2

Doppelbelichtungen – Teil 2




Teil zwei meiner Doppelbelichtungs-Serie mit der Linhof Technika 70 auf Ilford XP2.
Diesmal neben Sarah auch mit Annette und Caro.
Ich danke Euch für Eure Geduld und das Ruhighalten! :)

Doppelbelichtungen – Teil 1



Seit ungefähr drei Jahren steht nun die wunderbare Linhof Technika 70 in meiner Sammlung. Und bisher habe ich sie nie richtig eingesetzt. Mal hier, mal da. Aber in den letzten Monaten habe ich bei jedem Shooting eine Doppelbelichtung der Models gemacht. Das erfordert Zeit, das erfordert Geduld und reichlich Stillhaltevermögen auf Seiten der Models. Da mir der Rangefinder fehlt, muss ich über das Mattscheiben-Rückteil alles einstellen, dieses dann durch das Superrollex-Film-Rückteil austauschen und dann auslösen. Das kann schon mal so seine Zeit in Anspruch nehmen. Aber alle haben tapfer durchgehalten und geduldig gewartet.

Die Idee der Doppelbelichtung ist keine neue, aber immer wieder eine wunderbare. Ich bin fasziniert von den kippbilder-artigen Aufnahmen, deren Ergebnis immer nur zu einem Teil vorhersehbar und planbar ist. Mal sieht man die eine, mal die andere Aufnahme in einem Bild. Ein ebenso einfacher, wie beeinruckender Effekt. Natürlich nur echt als Analog-Aufnahme. Wenn man dann die 6 x 9 cm großen Negative in der Hand hält ist das ein schöner Moment. Vor allem nach dieser langen Zeit, die er im Rückteil verbracht hat. Großbild hat immer seine ganz eigene Faszination.

Danke an Sarah und Sabine.

Festgehalten auf Ilford XP2

Xenia Avenir – Analog



Ich eröffne eine kleine Reihe von Linhof-Fotos mit Fotos, die schon seit langer Zeit auf meinem Rechner schlummern und die ich schon fast vergessen hatte. Die Linhof Technika 70, die ich vor ca. zwei Jahren bekommen habe, eröffnet mir eine neue Welt der Fotografie. Ein neues Gefühl und neue Wege, die ich gehen darf. Dieser Film hier war der erste, den ich mit dieser Kamera durchgeschossen habe und ich war sehr glücklich über diese beiden Ergebnisse. Der Tilt-Shift-Effekt ist zwar, durch die modellhaft anmutenden Stadt-Fotos, etwas überreizt worden, trotzdem finde ich, dass er für Portraits ein wunderbares Stilmittel abgibt, das es für mich in Zukunft noch zu erkunden gilt…

Es ist doch immer wieder schön, wenn man nur so wenig Fotos pro Film zur Verfügung hat und dabei dann gute Sachen entstehen. Bei acht Fotos pro 120 mm-Film überlegt man sich recht genau, wie man das Bild arrangiert. Da geht noch mehr und ich bin gespannt, wie das aussieht…

Sabine II




Biene. Ohne Sonnenbrille. Ohne Mantel. Mit Gänsehaut. Mit Schmuck von mischas jewellery. Mit Festivalbändchen und einem Gesicht, in dem man lesen möchte, das aber doch im nächsten Moment so unnahbar wirkt. Der Scheißegal-Blick, der sich abwechselt mit Tiefe und Persönlichkeit. Jenseits der Norm, im Diesseits der Sympathie. Vielschichtig, könnte man kurz sagen. Und das ist nicht nur auf Bienes Äußeres bezogen.

Sabine






Kurz vor Ende des letzten Jahres habe ich Biene gefragt, ob sie sich vorstellen könnte, mal vor meiner Kamera zu stehen. Ein paar Wochen sind vergangen und – zack bumms – ehe man sichs versieht, stehen wir zwei an einem sonnigen Samstag Nachmittag auf einer Kreuzung irgendwo im Hallenser Paulusviertel.

Der Asphalt bedeckt nur noch spärlich die glänzenden Pflastersteine, zwischen denen die Sonne Muster und Raster aus tiefschwarzen Schatten malt. Die Autos, die doch recht zahlreich aus allen Himmelsrichtungen anfahren, versuchen wir nach und nach immer mehr zu ignorieren. Sie umfahren uns und werfen uns mal grimmige, mal verwunderte und oft auch freundlich lächelnde Blicke zu.

Die Stimmung am “Set” ist locker und wir haben viel zu lachen. Zwischendrin holen wir uns einen Kaffee im Colonne Morris um die Ecke und shooten dann weiter. Langsam wird es frisch und die Sonne nähert sich den Spitzen der Hausdächer.

Doch kurz bevor das Licht uns verlässt, zieht Biene noch den Mantel und den Pulli aus. Wie das dann aussieht, seht ihr nach der nächsten Maus… ;)