Polizeiruf 110: An der Saale hellem Strande (2021)

TV-Spielfilm, 2021, MDR, Deutschland, Regie: Thomas Stuber (Foto: Felix Abraham)

Uwe Baude liegt tot im Eingang seines Hauses, ermordet durch Stiche in Unterleib und Lunge, der Täter verschwindet spurlos in der Nacht. Kriminalhauptkommissar Henry Koitzsch und Kommissar Michael Lehmann nehmen sich des mysteriösen Falls an. Inzwischen sind mehr als drei Monate vergangen – ohne Anzeichen auf ein Motiv, Verdächtige oder irgendwelche Indizien, versuchen sie, die Nacht, in der Uwe Baude ermordet wurde, zu rekonstruieren. Mit Hilfe einer Funkzellenüberwachung können die beiden Kommissare diverse Personen ausmachen, die zur Tatzeit in der jeweiligen Umgebung telefoniert haben. Koitzsch und Lehmann wühlen sich durch eine Flut von Zeugenaussagen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: der vorbestrafte Maik Gerster, der desorientierte, alte Eisenbahner Günter Born und das sprunghafte Irrlicht Katrin Sommer widersprechen sich, die Kommissare kommen keinen Schritt voran. Bei der Befragung des Nachbarpaares Olaf und Silke Berger, scheinen die Kommissare endlich auf eine Spur zu kommen. Ihre Aussagen und die ihres Freundes Rainer, der in der Tatnacht zu Besuch gewesen war, weisen Unstimmigkeiten auf, die Koitzsch und Lehmann weitere Nachforschungen betreiben lassen. Und ehe sich die beiden Kommissare versehen, stolpern sie schon in den nächsten mysteriösen Todesfall.

(Quelle: DasErste.de)

Regie: Thomas Stuber
Drehbuch: Clemens Meyer, Thomas Stuber
Grading: Robert Lacroix
Kamera: Nikolai von Graevenitz
Produktion: Filmpool Fiction GmbH, 42film GmbH