Doro

Wir lernen uns im Roten Horizont kennen, als ich mich gerade mit meinem Freund Karl auf einen Tee treffe. Doro setzt sich mit einer Freundin zu uns an den Tisch.

Einige Wochen später frage ich Doro, ob sie sich für ein paar Fotos vor meine Kamera trauen würde. Sie ist sofort begeistert und ein paar Tage später finden wir uns in meiner Nachbarwohnung wieder. Während im Hintergrund Musik von Tash Sultana läuft, scheint die Mittagssonne nur indirekt in das Zimmer. Mit einem Blick aus dem alten Fenster sehe ich unseren vertrauten Innenhof aus einer ungewohnten Perspektive. Das Dach aus Weinblättern erstreckt sich kräftig grün unter uns und zitiert noch einmal den vergangenen Sommer. Bald wird sich nur noch ein grau-braunes Gerippe aus dünnen Ästen über die darunterliegende Holzkonstruktion ranken.

Während meiner Beobachtungen hat es sich Doro auf dem großen Bett gemütlich gemacht. Die weiße Decke auf dem Bett reflektiert sanft das Licht und Doro wird immer selbstsicherer. Zwischendrin zeige ich ihr ein paar der schon entstandenen Fotos bevor wir uns wieder der Ruhe und Fotografie widmen.

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